Hanau-False Flag: Leiche des angeblichen Hanau-Attentäters im Meer versenkt!

Es ist nicht zu fassen: Gerade, wenn man denkt, im Bundesgulag Deutschland könnte es nicht noch irrer werden, kommt eine Nachricht, die dem Fass den Boden ausschlägt: Die Leiche des angeblichen Hanau-Attentäters Tobias R., der am 19. Februar 2020 neun Menschen und anschließend seine Mutter und sich selbst erschossen haben soll, wurde nicht etwa beerdigt, sondern von den Behörden „seebestattet“, also im Meer versenkt. Sprich: beseitigt. Doch der Reihe nach.

Tod in der Wohnung

Hanau, im Januar 2021: Auf einem Gehsteig steht Hans-Gerd R., ein älterer, etwas korpulenter Mann mit grauem Anorak, grüner Hose und mit einem Schäferhund an der Leine. Vor etwa einem Jahr hat der Mann seine Frau und seinen 43-jährigen Sohn Tobias verloren. Interessiert hat das emotional niemanden, denn Tobias R. wird beschuldigt, am Abend des 19. Februar 2020 in Hanau vor sogenannten Shisha-Bars neun Menschen und anschließend seine Mutter und sich selbst erschossen zu haben (zu Hause). Jedenfalls lagen in der Nacht beide plötzlich tot in der Wohnung. Der Vater selbst gab an, erst vom Blaulicht des Polizeikommandos aufgewacht zu sein, das die Spur aufgenommen und die Wohnung gestürmt hatte (siehe VVV 2021, S. 90). Die Frage ist nur: Wenn das stimmt, warum ist der Vater nicht schon durch die Schüsse seines Sohnes aufgewacht? Ist er vielleicht schwerhörig? Aber warum sind dann nicht wenigstens die Reihenhaus-Nachbarn aufgewacht? Hat sein Sohn für den Mord an seiner Mutter und seinen Selbstmord etwa einen Schalldämpfer benutzt, um den Vater nicht im Schlaf zu stören und ihm seine und die Leiche der Mutter erst zum Frühstück zu servieren? Zuvor, bei seinen angeblichen Mordtaten in oder bei den Shisha-Bars am Abend des 19. Februar, wird nichts von einem Schalldämpfer berichtet.

Lesen Sie das Kapitel über das Hanau-Attentat in VVV 2021….

Weltweit agierende Geheimdienstorganisation?

Oder hat jemand anders einen Schalldämpfer benutzt? Oder fanden der Mord und „Selbstmord“ gar nicht in der Wohnung statt? Der überlebende Vater Hans-Gerd R. hat nämlich eine ganz andere Vermutung. Bild-Zeitung und Spiegel haben Hetzartikel über ihn geschrieben. Und wie das mit Hetzartikeln häufig so ist, kommen die Propagandisten nicht umhin, auch den Gegenstand ihrer Empörung mitzuteilen. Wenn man den Geifer ignoriert, kommt so auch die eine oder interessante Information zum Vorschein:

Hetzartikel über Rathjen-Vater in der Bild-Zeitung vom 24.1.2021

„Laut den Vernehmungsprotokollen“, schreibt der Spiegel am 15. Dezember 2020 (online), „die dem SPIEGEL vorliegen (Anmerkung GW: Wieso eigentlich? Kontakte zur Polizei?), behauptet R. senior, sein Sohn sei das Opfer einer weltweit agierenden Geheimdienstorganisation geworden“. Unerhört! So etwas gibt’s bestimmt gar nicht! „Agenten hätten seinen Sohn im Wald getötet und seine Leiche im Haus der Familie abgelegt. Währenddessen habe ein als sein Sohn verkleideter Agent die neun Morde begangen“. Auch sein Sohn habe vor seinem „rassistischen“ Attentat „mehrere Anzeigen beim Generalbundesanwalt und der Staatsanwaltschaft Hanau erstattet, in denen er sich über eine ominöse Geheimorganisation beschwerte, die ihn angeblich beobachte.“

Sieh an! Das heißt, ich vergaß: der Vater war ja in der Psychiatrie. Und ein „Verschwörungstheoretiker“ ist er obendrein. Und ein Nazi. Denn nun läuft er mit einem Schäferhund herum. Allerdings mag das auch daran liegen, dass seine Frau und sein Sohn nicht nur plötzlich tot in der gemeinsamen Wohnung lagen, er selbst in die Psychiatrie verfrachtet und später auch noch seine Autos angezündet und abgefackelt wurden. Sondern dass ihm überdies die Leiche seines Sohnes weggenommen und „seebestattet“ wurde, wie die Behörden das laut Spiegel vornehm formulieren. Weniger vornehm würde man sagen: beseitigt – genauso wie der angebliche bin Laden nach seiner letalen Festnahme am 2. Mai 2011 von den US-Militärs „seebestattet“ – sprich: beseitigt – wurde. Kurz: Der 73-jährige Senior befindet sich im Krieg. Zumindest könnte er das subjektiv so empfinden. Ich würde mir da auch einen Schäferhund zulegen.

Dass sein Sohn zehn Menschen (einschließlich seiner Mutter) und am Schluss sich selbst erschossen habe, müssen die „Ermittler“ nicht beweisen, denn Tobias R. ist ja tot. Ob es eine Obduktion und eine forensische Untersuchung gegeben hat (zum Beispiel auf Schmauchspuren an den Händen), ist nicht bekannt. Eine Exhumierung und eine unabhängige Obduktion kann es jedenfalls nicht geben, denn die Leiche seines Sohnes wurde dem Vater „ohne ihn zu fragen“, so R. senior, weggenommen. Ein atemberaubender Vorgang. Nicht doch: „Die Behörden wollten damit verhindern, dass das Grab geschändet oder von Rechten zur Pilgerstätte erkoren wird“, so der Spiegel. Fragt sich nur, seit wann, statt der Hinterbliebenen, Behörden über das Begräbnis eines Verstorbenen bestimmen dürfen. Die Behörden haben den Leichnam demnach also entführt und ihn à la Bin Laden irgendwo „im Teich“ versenkt – rein zufällig eine auch bei Killern gebräuchliche Verfahrensweise. Vermutlich deshalb – nämlich wegen des mutmaßlichen Leichendiebstahls – hat R. senior laut Spiegel auch Anzeige wegen Störung der Totenruhe erstattet.

Auszug aus Spiegel-Hetzartikel vom 15.12.2020

Leiche weg, Beweise weg

Ohne die Leiche des angeblichen Attentäters fehlt aber das zentrale Beweismittel:

  • Wie viele Schusswunden weist der Leichnam auf?
  • Hatte er Schmauchspuren und Blutspritzer an den Händen?
  • Handelte es sich um Nah- oder Fernschüsse?
  • Mit welcher Waffe hat er sich – oder wurde er – erschossen?

Und deshalb ist, zum Beispiel „was genau in der Wohnung ablief“, „noch ein zentrales Rätsel“, so Die Welt am 27. Februar 2021: „Im Innenausschuss berichteten die Ermittler, dass man R. an der Treppe zum Keller aufgefunden habe – unweit seiner Sig-Sauer-Pistole. Die Mutter des Attentäters fanden die Beamten im Bett des Wohnzimmers auf, ebenfalls leblos. Zwei Kopfschüsse hatten sie getroffen.“

Und: „Ob tatsächlich R. diese Schüsse abgab und wann genau, wissen die Ermittler offenbar noch nicht.“

Kein Wunder, denn das zentrale Beweismittel ist ja weg. Da kein Gerichtsverfahren ansteht, wird es darauf wohl keine Antworten geben, und ohne die Leiche lässt sich der Ablauf in dem Reihenhaus auch nicht mehr unabhängig klären. Typische Merkmale eines False Flag-Anschlages.

Normalerweise kann jemand jedoch erst nach einem rechtskräftigen Gerichtsurteil als Mörder bezeichnet werden. Bis dahin hat er als unschuldig zu gelten. Bei Verstorbenen braucht man sich daran praktischerweise nicht zu halten. Möglicherweise geht der Vater und Witwer laut Medienberichten deshalb gegen Gedenkstätten für die Todesopfer des Anschlages vor, weil damit gegen seinen nie verurteilten verstorbenen Sohn gehetzt wird. Es wäre auch spannend, inwieweit die Behauptungen und Presseberichte über den Sohn den Tatbestand der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener (§189 StGB) erfüllen, da die Schuld des Sohnes nicht gerichtlich erwiesen wurde. Sie ist also nur eine Behauptung von Polizei, Politik und Staatsanwaltschaften. Wenn das genügen würde, bräuchten wir keine Verteidiger und auch keine Gerichte. Jeden Tag aber werden Behauptungen von Polizei und Staatsanwaltschaften vor deutschen Gerichten als Lügen, Irrtümer oder Übertreibungen entlarvt – und viele Angeklagte milde behandelt oder freigesprochen. Nur für Verstorbene gilt das nicht…