Russischer Top-Kosmonaut: Teile der Mondlandung in Hollywood gedreht

Für diese Art Schützenhilfe dürften sich die amerikanischen Astronauten wohl bedanken. Im Rahmen einer flammenden Verteidigungsrede für die Mondlandung bestätigte der russische Top-Kosmonaut Alexej Leonow, dass Teile der Mondlandung in einem Hollywood-Studio gedreht wurden.

Es sei »albern und lächerlich« zu behaupten, dass die Amerikaner nicht auf dem Mond gewesen seien und ihren ganzen Landungsfilm gefälscht hätten, so Leonow am Montag  in einem RIA-Novosti-Interview.

Nicht »den ganzen Landungsfilm gefälscht«? Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen …

»Die entsprechenden Gerüchte über eine Fälschung seien darauf zurückzuführen, dass ein Studio im Hollywood in der Tat einige Szenen im Nachhinein gedreht habe«, berichtete RIA Novosti am 20. Juli 2009 über ein Interview mit Leonow und zitierte ihn dabei wie folgt: »Man konnte ja von der Mondoberfläche aus nicht aufnehmen, wie Neil Armstrong erstmals die Luke von innen öffnet und die Treppe herunterklettert!« Momente wie diesen habe man später im Studio mitgeschnitten, um die »Logik des Geschehenen beizubehalten«. »Die reale Aufnahme begann, als sich Armstrong auf der Mondoberfläche ein wenig zurechtfand und eine Antenne aufstellte, um die Bilder auf die Erde zu übertragen. Dann stieg auch sein Partner Buzz Aldrin aus, und sie nahmen sich gegenseitig auf«, so Leonow laut RIA Novosti.

1965 verließ Leonow als erster Mensch sein Raumschiff für einen »Weltraumspaziergang«. Seine Aussagen wiegen auch deshalb besonders schwer, weil er mit einigen US-Astronauten eng befreundet und daher ein intimer Kenner der US-Raumfahrt ist. Gemeinsam mit zahlreichen amerikanischen Astronauten ist er Mitglied der internationalen Association of Space Explorers (ASE), die regelmäßige Treffen und Reisen für ihre Mitglieder veranstaltet.

Was hier als flammende Verteidigungsrede für die Echtheit der bemannten Mondlandung daherkommt, ist in Wirklichkeit ein Todesstoß für die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Denn auch nur die kleinste Bestätigung aus berufenem Munde, dass ein Teil des Mondmaterials gefälscht sein könnte, wirkt sich verheerend auf die ganze Mondlandung aus. Denn war sagt denn, dass die Grenze wirklich da gezogen wurde, wo Leonow es behauptet? Tatsache ist, dass man zwischen den laut Leonow gestellten Aufnahmen und den nach wie vor angeblich »echten« keinen Unterschied erkennt. Heißt das nun, dass die Fälschung so gut war, oder heißt das nicht vielmehr, dass in Wirklichkeit alles gefälscht wurde?

Fazit: Leonows Zitate dürften pünktlich zum 40. Jahrestag der angeblichen »Mondlandung« den Anfang vom Ende dieses Märchens darstellen.