Bürgerrechtler: Vorratsdatenspeicherung rechtswidrig
Hört, hört: Superspitzelstaat EU Von Gerhard Wisnewski Nicht nur Datenschützer und Bürgerrechtler stellen den Koalitionsplänen zur Vorratsdatenspeicherung ein denkbar schlechtes Zeugnis aus. Nach den Regierungsplänen sollen Telekommunikationsunternehmen ab Herbst 2007 verpflichtet werden, „Daten über die Kommunikation ihrer Kunden auf Vorrat zu speichern“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von 27 Bürgerrechtsorganisationen. „Zur verbesserten Strafverfolgung soll nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers…