»Mohammed ist nun offiziell häufigster Vorname männlicher Neugeborener in Europa«, warnt mich eine E-Mail. Diese und ähnliche Meldungen kann man zurzeit nicht nur per E-Mail bekommen; sie geistern auch durch zahlreiche Blogs und Foren und verbreiten Angst und Schrecken. Suggerieren sie doch, dass sich Europa und Deutschland bereits fest in der Hand der Muslime befinden.
Sagte ich Deutschland? Nun ja, vielleicht nicht ganz Deutschland. Auch nicht ein Bundesland. Sondern das hessische Langen. Dort sei Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene. Alarm! Die Mohammedaner haben das bekannte Zentrum der abendländischen Kultur Langen erobert, eine 36.000 Einwohner zählende Kleinstadt, von wo aus sie zweifellos ihren Siegeszug antreten werden!

Fritz Geller-Grimm supported by Rüdiger Wandke
Langen in Hessen: Brutstätte Mohammeds?
Immer schön die Moschee im Dorf lassen. Wer sich einmal die Top Ten der beliebtesten männlichen Vornamen ansieht (erstellt von der Gesellschaft für Deutsche Sprache auf der Basis von 225 Standesämtern), entdeckt da keine Spur von Mohammed: In Wirklichkeit lautete die Reihenfolge in ganz Deutschland im Jahr 2009:
1. Maximilian
2. Alexander
3. Leon
4. Paul
5. Luca
6. Elias
7. Felix
8. Lukas/Lucas
9. Jonas
10. David
Statt Mohammed finden sich hier neben deutschen vorwiegend jüdische Vornamen wie Elias, Jonas oder David – wobei es sich häufig gar nicht um Juden handelt; die Vornamen sind einfach »in«. »Mohammed« taucht in seinen verschiedenen Spielarten erst auf Platz 62 auf.
Zweifellos haben die durchtriebenen »Mohammedaner« in der strategisch bedeutenden Stadt Langen also einen ziemlich einzigartigen Brückenkopf errichtet, an dem sie sich fortpflanzen wie die berühmten Karnickel.
Und was ist mit Europa? Ist das nicht wirklich fest in der Hand Mohammeds? Wie man’s nimmt. Sollte die Meldung stimmen, dass Mohammed in Europa der häufigste Vorname für männliche Babies ist, sagt das noch nicht viel aus. Denn während bei Muslimen eine Konzentration auf den Vornamen Mohammed stattfindet, gibt es bei den europäischen Vornamen eine enorme Zersplitterung. In den 27 EU-Staaten werden natürlich Hunderttausende von verschiedenen Vornamen vergeben. Gibt es eine große ethnische oder religiöse Gruppe, die ihren Kindern zum großen Teil denselben Vornamen gibt, hat sie gute Chancen, damit den ersten Platz zu erobern. Um diese Verzerrung zu beseitigen, müsste man eigentlich nach der Reihenfolge der europäischen, muslimischen, asiatischen oder jüdischen Vornamen fragen. Und da würden europäische Vornamen wohl an erster Stelle stehen.
Papperlapapp, sagt die Meldung, auch einzelne Staaten sind fest in der Hand der Muslime: »Aus Großbritannien kam die Meldung schon Ende des vergangenen Jahres: Im ganzen britischen Königreich ist der Name Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene.« Und auch in Oslo und in Brüssel sei »Mohammed« der häufigste Vorname für männliche Neugeborene.
Das Problem: In Großbritannien wurden nicht weniger als 14 Schreibweisen für »Mohammed« zusammengefasst. Ob bei englischen Vornamen ebenfalls alle möglichen Schreibweisen zusammengezählt wurden, ist dagegen nicht ganz klar (z.B. John, Jon etc.). Und auch hier gilt natürlich, dass Muslime ganz verrückt nach dem Vornamen Mohammed sind, während im restlichen Großbritannien kein solcher »Run« auf einen bestimmten Vornamen stattfindet. Sinnvoller wäre es also auch hier, muslimische Vornamen englischen Vornamen allgemein gegenüberzustellen, also die Kulturkreise und nicht die einzelnen Vornamen zu vergleichen.
Dazu kommt: Bei Muslimen ist Mohammed eine Art Pflicht- und Kultname und häufig nicht der Rufname. Gerufen werden die Kinder häufig mit ihrem Zweitnamen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, müsste man den Namen Mohammed komplett aus der Statistik herauslassen.
Es gibt aber noch einen ganz anderen Faktor. Während Muslime noch ein normales Fortpflanzungsverhalten zeigen, üben sich die Europäer in Baby-Abstinenz. Während ein normales und gesundes Fortpflanzungsverhalten zu einer Kinderzahl von durchschnittlich mindestens 2,11 pro Paar führt (nur so kann eine Population erhalten werden), brechen diese »Fruchtbarkeitsraten« bei den europäischen Populationen zusammen und liegen etwa bei 1,35 (Italien, Deutschland) bis 1,9 (Norwegen). Das Aussterben ist der eigentliche Kern des Begriffes »Dekadenz« (Verfall). Mit 2,27 Kindern pro Frau liegt nur noch die vielgeschmähte Türkei, die man partout nicht in die EU aufnehmen will, über der »Reproduktionsrate« von 2,11. So gesehen, passt sie auch nicht in diese sterbende Bevölkerung hinein.
Sterbende Gesellschaft: Fertilitätsraten 1960 (blau) und 2006 (violett) in Europa
Während Muslime noch traditionelle Familien mit Vater, Mutter und mehreren Kindern gründen, ist der Rest der Welt auf den »Genderwahn« hereingefallen, der da heißt:
– aggressive Propagierung einer neuen Frauenrolle, in der der Beruf die Hauptrolle spielen soll;
– aggressive Propagierung von Homosexualität und gleichgeschlechtlichen Ehen.
Nichts gegen die freie Entfaltung der Persönlichkeit, der (Homo-)Sexualität und nichts gegen die Entwicklung von Beruf und Karriere – aber man muss dann natürlich auch die Konsequenzen im Auge behalten, und die lauten, dass die europäischen Populationen zusammenbrechen.
Das Kind wird in Europa inzwischen zu Tode konkurriert durch
– Konsum
– Karriere
– Selbstverwirklichung
– gleichgeschlechtlichen Sex
Da sich Europäer aufgrund der ganzen Gender-Propaganda und -Revolution und der gesellschaftlichen Zwänge also nicht mehr ausreichend fortpflanzen, wäre es natürlich kein Wunder, wenn eine sich normal vermehrende Kultur bei den Vornamen über kurz oder lang wirklich einen oberen Platz erobern würde. »Die muslimische Geburtenrate ist drei Mal so hoch wie die nicht-muslimische«, rechnete Times Online am 6. Juni 2007 vor. Im Durchschnitt bestehe ein muslimischer Haushalt aus 3,8 Personen – was keineswegs besonders viel ist.
Es liegt also nicht daran, dass sich Muslime tatsächlich wie die sprichwörtlichen Karnickel vermehren würden, sondern dass die Europäer mit Konsum, Beruf, Selbstverwirklichung und Homosexualität Selbstmord begehen. Die Wut auf vermehrungsfreudige Muslime ist nur die Wut der Habenichtse, die Kinder durch Autos, Fernseher, Auslandsreisen, Haustiere und Karriere ersetzt haben und die es inzwischen so weit treiben, Kinder und Familien zu verachten.
Aus Sicht der Globalisten sollen auch die Muslime endlich die Geschlechterrollen aufgeben, denn das führt automatisch zu sinkenden Geburtenraten. Daher auch die ständige Hetze gegen das Kopftuch und andere Geschlechteraccessoires wie den Schleier.
Mohammed ist im Kommen? Selbst wenn das stimmen würde: Locker bleiben und einfach mehr f…fortpflanzen …
