Jugendrichterin Heisig: »So jemand bringt sich doch nicht um « (Teil 1)
Sie hat aufgeregt, polarisiert und gespalten. Sie wirbelte Staub auf und ließ keinen kalt: Die Bedeutung der am 3. Juli 2010 angeblich in einem Wald bei Berlin tot aufgefundenen Familienrichterin Kirsten Heisig, die jugendliche Straftäter schnell abzuurteilen pflegte, ging weit über Berlin hinaus – oder sie stand kurz davor, weit über Berlin hinauszugehen. Doch kurz vor der Veröffentlichung ihres mit Sicherheit Aufsehen erregenden Buches ist die Frau plötzlich mausetot – ja, was ist denn da passiert? Ganz ruhig: »Selbstmord«, sagen die Behörden. Wie bei einem…