Category Archives: Artikel erschienen im Kopp – Verlag

Todesschütze von Bad Kleinen: Wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er auch noch heute…

20 Jahre nach den tödlichen Schüssen von Bad Kleinen läuft die Medienmaschine heiß. »Qualitätsjournalisten« überschlagen sich mit Dokumentationen und Artikeln, um die offizielle Version endgültig festzuklopfen: Am 27. Juni 1993 habe »RAF«-Mann Wolfgang Grams zunächst einen GSG-9-Beamten erschossen und dann sich selbst. Dumm nur, dass es noch immer die Aussage einer Augenzeugin gibt, die etwas ganz anderes gesehen hat. Demnach wurde Grams von GSG-9-Beamten regelrecht hingerichtet. Bahnhof von Bad Kleinen, Mecklenburg-Vorpommern, 27. Juni 1993. Durch die Fußgängerunterführung unter den Gleisen laufen eine Frau und zwei…

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Verhör ohne Wiederkehr: Sind FBI-Agenten Mörder?

Bei einem Verhör durch das FBI wurde am 22. Mai 2013 ein Bekannter der angeblichen Boston-Attentäter erschossen – angeblich in Notwehr. Nun stellt sich heraus: Der Mann war wohl unbewaffnet. Ibragim Todaschew hatte gleich so ein ungutes Gefühl. Für den 21. Mai 2013 hatte das FBI ein Gespräch mit ihm vereinbart. Es sollte um seinen Bekannten Tamerlan Zarnajew gehen, einen der angeblichen Attentäter von Boston. Die beiden hatten im selben Sportclub trainiert. Außerdem gab es da noch drei ungeklärte Morde in Waltham, Massachusetts, im Jahr…

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Thomas »mit den Scherenhänden« Roth soll neuer Tagesthemen-Moderator werden

»Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten«, sagte einst Goethe, »die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt«. Und ob, kann man da nur sagen. Die ARD holt eines ihrer ganz alten Propagandagespenster aus dem Keller und setzt es in die Tagesthemen: Thomas »mit den Scherenhänden« Roth. Diesen Spitznamen bekam der TV-Journalist, als er 2008 ein Interview mit Wladimir Putin verstümmelte. Genau der falsche Mann für die Tagesthemen, sollte man meinen – oder etwa genau der richtige? Es begann mit einem Versuchsballon. Am 13. Juni 2013…

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NSU-Prozess: Die Pleite des Kronzeugen

Er sollte der Bundesanwaltschaft den Durchbruch bringen: der Kronzeuge Carsten S. will dem NSU-Trio die Tatwaffe geliefert haben, mit der Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (als Helferin) mehrere Menschen erschossen haben sollen. Doch leider sind S.‘ Aussagen vollkommen unglaubwürdig. So will er Böhnhardt und Mundlos in einem Café getroffen haben, das es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab… Während Bundesanwaltschaft und Medien so tun, als sei in Sachen NSU alles klar, ist das glatte Gegenteil der Fall. Die angebliche Terror-Truppe NSU ist nur eine Neuauflage…

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Reif für den Rücktritt: Schickte Bayerns Justizministerin Merk Twitterin die Polizei auf d

Im Vorfeld einer Veranstaltung mit der bayerischen Justizministerin Beate Merk twittert eine Frau, man sollte der Ministerin aus diesem Anlass doch mal ein paar Fragen stellen. Kurz darauf erhält sie Besuch von der Polizei. Im Bananenstaat Bayern geht offenbar alles drunter und drüber. Eigentlich müsste eine CSU-Justizministerin vor dieser Frau ja keine Angst haben. Professor Dr. Dr. Ursula Gresser ist schließlich Fleisch vom eigenen Fleische: langjähriges Mitglied der CSU und Mitglied der CSU-Frauenunion. Und so hätte man sich eigentlich ganz gemütlich unterhalten können bei der…

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Verschwörung: Brachten Rotarier Mollath in die Klapsmühle?

2013 erreichten die Enthüllungen im Fall Gustl Mollath neue Höhepunkte. All jenen, die nichts von »Verschwörungstheorien« halten, sei gesagt: Verschwörungen existieren wirklich. Denn wie inzwischen überdeutlich wurde, wurde Mollath Opfer einer solchen Intrige. Es stellte sich heraus, dass in Deutschland unliebsame Personen genauso in der Psychiatrie verschwinden können wie weiland in der Sowjetunion. Und die Spur führt mitten in Nürnbergs und Bayerns feine Gesellschaft – vielleicht sogar bis hinauf in die Staatsregierung… Der Ärger für Gustl Mollath begann um das Jahr 2000 herum. Während er…

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Soldatenmord in London: Passanten sprachen von »Filmszene«

Am 22. Mai 2013 sollen zwei dunkelhäutige Männer im Londoner Stadtteil Woolwich nahe einer Kaserne einen Soldaten angefahren und anschließend enthauptet haben. Danach sprach einer der Killer seelenruhig in eine Kamera – während sich Passanten langweilten und auf die nächste »Filmszene« warteten… Wie der Anschlag abgelaufen sein soll, schilderte am folgenden Tag (23.5.2013) unter anderem die Daily Mail. Demnach nahmen die beiden Autoinsassen den Soldaten um 14.20 Uhr ins Visier, rammten ihn auf der John Wilson Street mit ihrem blauen Vauxhall Tigra gegen ein Verkehrsschild…

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Filz mit Nadelstreifen: Das Bundesverfassungsgericht und die Rotarier

Das Bundesverfassungsgericht gilt als das höchste deutsche Gericht: seriös, integer, unangreifbar. Doch spätestens seit unserem Bericht über den familiären Filz innerhalb des Gerichts hat dieses Bild leichte Kratzer bekommen. Dabei sind die familiären Bande noch gar nichts gegen die Geheimgesellschaften, in denen sich die Verfassungsrichter tummeln – vor allem bei den Rotariern. Die Rotarier? Aber was kann man denn gegen die Rotarier haben? Die Rotary und auch Lions Clubs sind schließlich »weltweit tätige Wohltätigkeitsclubs. Beide setzen sich für Frieden, für Völkerverständigung und für humanitäre Dienste…

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Bis zu 20.000 Euro: Die Nebenverdienste des Tom Buhrow

Erinnern Sie sich noch an den Honorarskandal des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück? Als herauskam, dass der »Sozialdemokrat« für Vorträge bei Banken und Unternehmen standardmäßig 15.000 Euro kassierte, brachte ihn das in ernste Schwierigkeiten. Den Kanzlerjob kann er seitdem im Prinzip vergessen. WDR-Intendant kann so ein Abzocker allerdings immer noch werden, wie der Fall Tom Buhrow beweist. Dass auch er ganz ähnliche Summen bei Unternehmen kassierte, ist natürlich längst vergessen. Eine kleine Auffrischung… Ein Kerl wie Samt und Seide, dieser Tom Buhrow: immer ein sanftes Lächeln, immer…

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Rundfunkabgabe: Verfassungsrichter winkt Gesetz seines Bruders durch

(Aus aktuellem Anlass wiederholt, 18.7.2018) Es ist wie mit dem Hasen und dem Igel: Kaum rennt der Bürger mit hängender Zunge zu einem Gericht, um sein Recht zu bekommen, sitzt da schon wieder der Igel und schmettert die Klage ab. Oder zumindest der Bruder des Igels. So geschehen im Fall einer Klage gegen den neuen »Rundfunkbeitrag« vor dem Bundesverfassungsgericht. Mit am Richtertisch saß Verfassungsrichter Ferdinand Kirchhof, Bruder von Paul Kirchhof, dem Vater der neuen Rundfunksteuer. Vetternwirtschaft beim Verfassungsgericht? Unseren »Qualitätsmedien« war die Sache keine müde…

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