Italien: Die Stimmen liegen auf der Straße
Von Werner Schlegel Spätestens seit den letzten US-Präsidentschaftswahlen und ihren zahlreichen Ungereimtheiten – besonders mit Wahlmaschinen – setzt sich bei kritischen Geistern eine Erkenntnis durch: Wahlen sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Ein Paradebeispiel dafür bietet gerade Italien. Nach Schließung der Wahllokale hatten Prognosen und Hochrechnungen einen klaren Sieg für Romano Prodi errechnet. Stundenlang. Dann plötzlich begann Silvio Berlusconis merkwürdige Aufholjagd. Interessanterweise hatte es schon zu Beginn der Wahlen Hinweise auf Unregelmäßigkeiten in einigen Wahllokalen gegeben. Das schrieb zumindest http://de.indymedia.org/2006/04/143932.shtml: „…in Milano…